Der Umsatz je Passagierkilometer (RPK) verbesserte sich um 15,4 Prozent von 7,22 auf 8,33 Eurocent. Aufgrund von höheren Aufwendungen für Kerosin fiel
das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Leasingaufwand (EBITDAR) im Berichtsquartal mit 27,1 Millionen Euro geringer aus als im Vorjahr, in dem
40,3 Millionen Euro erzielt wurden. Operativ wurde ein EBIT von minus 87,3 Millionen Euro erreicht nach minus 68,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Netto-Ergebnis der ersten drei Monate 2009 beträgt minus 88,4 Millionen Euro nach minus 59,6 Millionen Euro im Vergleichsquartal.
Joachim Hunold, CEO von Air Berlin, sagte am Mittwoch in Berlin: „Air Berlin hat sich in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld besser als andere europäische Fluggesellschaften geschlagen.
Wir konnten die Umsätze im Chartergeschäft vor allem auf Grund eines verbesserten Kapazitätsmanagements im Langstreckengeschäft steigern. Zudem ist es uns gelungen, in einem schrumpfenden Marktumfeld Einzelplatzverkaufsumsätze weitgehend stabil zu halten“.
Wie Air Berlin Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer mitteilte, hat sich die Umsatzsteigerung je angebotenem Passagierkilometer auf Grund der verbesserten Steuerung und dem höherwertigen Kundenmix ergeben. Trotz eines geringfügig gesunkenen Sitzladefaktors (minus 1,8 Prozentpunkte) auf 71,5 Prozent konnte der Umsatz je angebotenem Sitzkilometer (RASK) um 12,6 Prozent auf 5,96 Eurocent gesteigert werden. Die Zahl der Firmenverträge konnte auf 868 verbessert werden, wobei im ersten Quartal das Augenmerk auf die Verlängerung bestehender Verträge gelegt wurde. Die zunehmende Preissensibilität von Geschäfts- und Firmenkunden stärkt die Nachfrage nach Air Berlin-Flügen.
Die Kostenentwicklung im ersten Quartal 2009 (plus 3,2 Prozent) auf 638 Millionen Euro resultiert größtenteils aus den Nachhalleffekten des Vorjahres.
Darunter fallen Sicherungsgeschäfte für Treibstoff sowie Tariferhöhungen bei den Gehältern. Der sonstige betriebliche Aufwand verringerte sich um 5,9 Prozent auf 114 Millionen.